MABRA – der Name für Qualität

Je nach Wurstsorte werden unterschiedliche Darmabschnitte von unterschiedlichen Tieren bevorzugt. Rinderdärme wie Kranz-, Butt- und Mitteldarm sind als Hülle für hochwertige Roh-, Koch- und Brühwürste von größerem Durchmesser geeignet, bei denen der Darm nicht mitgegessen wird. Die entsprechenden, etwas kleineren Stücke vom Schwein heißen Dünndarm, Butte, Krause, Nachende und Fettende. Der Dünndarm wird für Bockwurst und Bratwurst verwendet, Nachenden, Fettenden, Krausen sowie die Blase vom Schwein zum Beispiel für Leber und Blutwurst. Die zartesten Därme kommen vom Schaf, dort heißt der dem Kranzdarm bzw. Schweinedünndarm entsprechende Abschnitt Saitling. Saitlinge werden vor allem für dünne Brühwurstsorten wie Frankfurter und Wiener Würstchen oder Nürnberger Rostbratwurst verwendet, die mit Darm verzehrt werden.

 

Die Därme werden nach festgelegten Kalibern und Qualitäten sortiert in den Handel gebracht. Dabei zeichnet sich ein Fachbetrieb durch exakte Sortierung und Veredelung aus. Die Parameter der Sortierung sind festgelegt in Kaliber-Treue, Festigkeit, Lochfreiheit und Stranglänge. Traditionell werden Schweinedünndärme und Saitlinge – sofern nicht anders bestellt – in „Hanks“ (1 Hank = 100 yards = 91,4 m) geliefert.

 

Die Wahl der richtigen Hülle hat einen entscheidenden Einfluss auf den optischen und geschmacklichen Charakter des Endproduktes. Daher hat Marth mit der Produktlinie MABRA ein vielfältiges Sortiment geschaffen. Mit den MABRA-Produkten erhält der Kunde Naturdärme auf die er sich verlassen kann und die zu seinen Waren passen.